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"CORONA-VIRUS" / Medienmitteilung Bundesrat vom 24. Juni 2020 / Contact-Tracing und SwissCovid App

 

Medienkonferenz Bundesrat vom 24. Juni 2020

https://www.youtube.com/watch?v=xHt1fNs5K_k

 

Pandemie COVID-19 / AKTUELLSTE INFORMATIONEN VOM 24. JUNI 2020

Seit dem 22. Juni 2020 sind die Massnahmen zur Bekämpfung des neuen Coronavirus weitgehend aufgehoben. Einzig Grossveranstaltungen bleiben bis Ende August verboten. Dies hat der Bundesrat aufgrund der anhaltend tiefen Fallzahlen beschlossen. Alle öffentlich zugänglichen Orte müssen über ein Schutzkonzept verfügen. Der Bundesrat hat dafür die Vorgaben vereinfacht. Handhygiene und Abstandhalten bleiben die wichtigsten Schutzmassnahmen.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) informiert auf seiner Webseite über die Strategie und die Situation in der Schweiz und Internation unter www.bag.admin.ch. Der Kanton Solothurn informiert auf ihrer Webseite corona.so.ch. 

BAG-Hotlines bei Fragen zum Coronavirus

  • Bevölkerung: 058 463 00 00
  • Reisende: 058 464 44 88

Hotlines Kanton Solothurn (in veränderter Form ab 22.6.2020)

Allgemeine Fragen:
032 627 20 01 (Mo-Fr von 08:00-12:00 und 14:00-17:00)
corona@ddi.so.ch

Pro Senectute:
032 626 59 59 (Mo-Fr von 8:00-11:00 und 14:00-16:00)

 

Medienkonferenz des Bundesrates vom 24. Juni 2020

Neben der Corona-Warn-App und den Testkosten hat sich an der Medienkonferenz mit Bundesrat Alain Berset vom 24. Juni 2020 alles um den Anstieg der Fallzahlen gedreht.

Fallzahlen
Mit 44 gemeldeten Neuinfektionen ist die Zahl so hoch wie zuletzt im Mai. «Wir beobachten die Fallzahlen sehr genau und sehen einen leichten Anstieg», bestätigt auch Stefan Kuster, der Leiter der Abteilung Übertragbare Krankheiten beim Bundesamt für Gesundheit (BAG). «Falls die Tendenz definitiv in die falsche Richtung geht, muss man sich Massnahmen überlegen.» Der Anstieg lasse sich aber nicht auf eine bestimmte Region eingrenzen: Die Fälle seien über 19 Kantone verteilt. Es gebe einzelne Ansammlungen von infizierten Personen, zum Beispiel in Familien, aber keine eindeutige «Cluster».

Corona-Test / Bund übernimmt künftig Kosten
Bundesrat Alain Berset kündigt an, dass der Bund künftig die Kosten der Corona-Tests übernimmt. «Niemand soll einen Corona-Test aus finanziellen Gründen ausschlagen». Auch die Schweiz sei nicht vor einer zweiten Welle gefeit. Testen sei vor diesem Hintergrund sehr wichtig. Laut Berset spricht der Bundesrat dafür Zusatzkredite im Umfang von 288 Millionen Franken für das Jahr 2020. Das Parlament soll diese in der Herbstsession behandeln. Auch für 2021 sollen weitere Kredite gesprochen werden, wie Berset sagte.

Einführung Corona-Warn-App ab 25. Juni 2020 (Download empfohlen, aber nicht obligatorisch)
Der Bundesrat hat die Verordnung zur Corona-Warn-App verabschiedet. Morgen Donnerstag wird sie offiziell eingeführt. 180’000 Personen haben die «Swisscovid»-App bereits in der Testphase heruntergeladen. Wer das bereits getan hat, muss die App nun nicht neu installieren.

Wie Matthias Wellig, CEO der Entwicklerfirma Ubique zu BLICK sagt, passiert das Update meistens automatisch. Es lohne sich aber, in den entsprechenden App-Stores manuell nachzukontrollieren. Wichtig sei ausserdem, die App nach dem Update neu zu starten, damit sie korrekt eingerichtet werden kann.

Das Wichtigste zur Corona-Warn-App in Kürze:

  • Die Handy-Anwendung misst anonym die Zeitdauer und den Abstand zu anderen Mobiltelefonen. Sie zeichnet auf, wenn ein enger Kontakt bestand, näher als 1,5 Meter und insgesamt über einen Tag länger als 15 Minuten. Denn dann besteht laut Experten die Möglichkeit, dass das Virus übertragen wurde.
  • Benutzer installieren die Swiss-Covid-App auf ihrem Apple- oder Android-Mobiltelefon. Sie kann im App-Store von Apple sowie im Google Play Store heruntergeladen werden. Danach müssen Benutzer das Mobiltelefon bei eingeschalteter Bluetooth-Funktion bei sich haben. Das Mobiltelefon sendet über Bluetooth verschlüsselte Identifikationsnummern, sogenannte Prüfsummen, aus. Das sind lange, zufällige Zeichenketten. Nach zwei Wochen werden alle Prüfsummen automatisch vom Gerät gelöscht.
  • Wird ein App-Nutzer positiv auf das Coronavirus getestet, erhält diese Person von den kantonalen Behörden einen Code. Mit diesem Code kann sie die Benachrichtigungsfunktion in ihrer App aktivieren. Dadurch warnt sie andere App-Nutzer, mit der sie während der Ansteckungsphase zwei Tage vor Ausbruch der Krankheitssymptome in engem Kontakt stand. Mit Eingabe des Codes erfolgt die Benachrichtigung an diese automatisch und anonym.
  • Benachrichtigte Personen können die in der App genannte Infoline anrufen und die weiteren Schritte abklären. Die Privatsphäre wird dabei gemäss dem Bund gewahrt. Hat eine benachrichtigte Person bereits Krankheitssymptome, sollte sie zu Hause bleiben, den Kontakt zu anderen Menschen meiden, den Coronavirus-Check machen oder ihren Arzt anrufen.
  • Daten, welche die App sammelt, speichert sie lokal auf dem eigenen Mobiltelefon. Sie sendet keine Personen- oder Ortungsdaten an zentrale Speicherorte oder Server. Damit wollen die Hersteller sicherstellen, dass niemand rekonstruieren kann, mit welcher Person man Kontakt gehabt hatte und wo der Kontakt stattfand.
  • Das App-System wurde im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) und den beiden Eidgenössisch Technischen Hochschulen Zürich und Lausanne sowie der Schweizer Firma Ubique entwickelt.

Dokumente Pandemie_COVID24062020.pdf (pdf, 134.4 kB)
BAG_Plakat_CoVi_TCT_A3_297x420_co_d.pdf (pdf, 1760.3 kB)
Corona-Plakat.pdf (pdf, 1173.8 kB)
BAG_Plakat_CoVi_BlauRegelEinhalten_A3_297x420_co_d2.pdf (pdf, 1721.9 kB)
HighEnd_RZ_BAG_Inserat_CoVi_CT_210x297_co_d-1.pdf (pdf, 1760.2 kB)


Datum der Neuigkeit 24. Juni 2020
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